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Dom zu Aachen
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Dom zu Aachen
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Dom zu Aachen und Domschatzkammer

Dom zu Aachen

Die Aussenansicht auf die Flanke des Aachener Doms, der ehemaligen Marienkirche. Ebenfalls bekannt unter Namen wie Aachener Münster oder dem Kaiserdom
Foto: Der Dom zu Aachen

Seine heutige Gestalt erhielt der Dom zu Aachen im Verlauf einer mehr als zwölfhundertjährigen Geschichte.

 

Im achten Jahrhundert wurde der Kern der Marienkirche, das Oktogon (Achteck) mit der Kuppel vollendet. Im 14. und 15. Jahrhundert wurden die gotische Chorhalle und die Kapellen auf der Nord- und Südseite des Gebäudes errichtet. Die heutige Ungarische Kapelle und der Portalvorbau kamen erst im 18. Jahrhundert hinzu. Das Dach der Kuppel wurde in den Jahren1663/64 erneuert und der Turm im Jahr 1884 vollendet.

 

Der Dom gilt als eines der besterhaltenen Baudenkmäler der Karolingerzeit. Daher wurde Dom zu Aachen 1978 als 1. deutsches Monument in die Liste des UNESCO- Welterbes eingetragen. Weltweit gehörte er zu den ersten zwölf Objekten der Unesco-Welterbe Liste.

Der Kern der Marienkirche, das Oktogon (Achteck) wurde im 8. Jahrhundert vollendet und lässt sich auch Heute wiedererkennen
Foto: Das Oktogon (Achteck)
Der Aachener Dom und Karl der Große aus dem Geschlecht der Karolinger sind eng miteinander verbunden. Gegen Ende des 8. Jahrhunderts, setzte Karl der Große in Aachen seinen persönlichen Traum von einem „Zweiten Rom“ um. Er ließ den väterlichen Königshof zu einer hochrangigen Pfalz ausbauen.

Über dem Altar des Domes erstreckt sich die Capella des Kaisers Karl
Foto: Blick auf den Altar des Aachener Doms
Die Pfalz Karls des Großen ist mit dem jetzigen Rathaus und dem heutigen Dom in großen Teilen aus dem karolingischen Aachen erhalten geblieben: Am Rathaus lässt sich heute noch die einstige Königshalle erkennen und der Dom hat mit seinem Zentralbau die Marienkirche Karls in unserer Zeit überrmittelt.

 

Neben den profanen Gebäuden, war es für einen christlichen König derzeit selbstverständlich, dass er neben seiner Residenz auch eine Kirche bauen ließ. Schon unter Karls Vater Pippin war ein kleines christliches Gotteshaus errichtet worden, über dessen Altar sich nun Kaiser Karls „Capella“ erhob. Als Baumeister gilt Odo von Metz, der es verstand, das religiöse und politische Gedankengut Karls des Großen in Anlehnung an west- und oströmische Bautraditionen meisterhaft in ein einzigartiges Bauwerk umzusetzen. Die Aachener Marienkirche, die nach jüngsten Forschungsergebnissen in ihren Anfängen um 793 zu datieren ist, ist der erste große nachantike Bau mit einem Kuppelgewölbe nördlich der Alpen.


Seit dem Jahr 1215 ruhen die Gebeine Kaiser Karls in diesem goldenen Schrein. Heute steht der Schrein in der Apsis des gotischen Chores
Foto: Der goldene Schrein

In der Kirche, die das vornehmste Heiligtum seines Reiches war, fand Karl der Große (+814) seine letzte Ruhestätte. Seit 1215 ruhen Karls Gebeine in einem goldenen Schrein, der heute in der Apsis des gotischen Chores steht.

 

 

 Auf der Empore befindet sich ein marmorner Thron, der vermutlich die Herrschaft Christi symbolisierte. Zwischen 936 (Otto I.) und 1531 (Ferdinand I.) wurden hier 30 Könige gekrönt und auf dem Throne Karls des Großen inthronisiert.

Der Thron aus Marmor steht auf der Empore im Aachener Dom
Foto: Marmorner Thron


Im Lauf des Mittelalters wurde die „Königliche Kirche der heiligen Maria zu Aachen“ neben Jerusalem, Rom und Santiago der bedeutendste Wallfahrtsort der Christenheit. Im Mittelpunkt der Wallfahrt, der sog. Heiligtumsfahrt, die seit 1349 regelmäßig alle 7 Jahre stattfindet, stehen die vier großen Aachener Heiligtümer (nächste Wallfahrt im Juni 2014).

Führungen: Im Aachener Dom werden regelmäßig Führungen für Einzelgäste angeboten. (Gruppen bedürfen der rechtzeitigen Voranmeldung). Nur innerhalb einer dieser Führungen kann z.B. der Karlsthron auf der Empore besichtig werden. Treffpunkt für alle Führungen ist der Eingang der Domschatzkammer.

Wallfahrt: Die Heiligtumsfahrt, seit 1349 findet Sie regelmäßig alle 7 Jahre statt, demnächst im Juni 2014
Foto:Die Wallfahrt

 

 

Die Führungen dauern ca. 45 Minuten. Führungen in der Domschatzkammer finden nur für Gruppen nach Voranmeldung statt – hier sind keine Führungen für Einzelgäste möglich. Näherer Informationen auch unter: www.aachendom.de (Führungen)

 

 

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