Die Einteilung der Werkstoffe erfolgt nach ihrer Zusammensetzung und ihrer gemeinsammen Eigenschaften.

Die Hauptgruppen allgemeiner Werkstoffe unterteilen sich in Metalle, Nichtmetalle und Verbundswerkstoffe.

  • Metalle

Bei den Metallen wird zwischen den Untergruppen  Eisen-Werkstoffe und Nichteisen Metalle unterschieden.

Die Eisen-Werkstoffe unterteilen sich in Stähle (Baustahl, Vergütungsstahl, Werkzeugstahl,…) und Eisen-Gusswerkstoffe (Stahlguss, Gusseisen, Temperguss,…).

Bei den Nichteisen-Metallen wird zwischen Schwermetallen und Leichtmetallen unterteilt.

Schwermetalle zeichen sich durch eine Dichte von mehr als 5kg/dm³. Kupfer, Zink, Chrom, Blei und Nickel sind als Schwermetall anzusehen.

Leichtmetalle wiederrum besitzen eine Dichte von weniger als 5kg/dm³. Hierzu zählen Beispielsweise Aluminium, Titan, Calcium und Magnesium.

 

  • Nichtmetalle

Nichtmetalle werden in Naturwerkstoffe wie Holz, Grafit und Granit, sowie in künstliche Werkstoffe wie Glas, Keramik und diverse Kunststoffe geteilt.

 

  • Verbundswerkstoffe

Aus mehreren Werkstoffen zusammengesetzt verbinden die Verbundswerkstoffe die jeweiligen positiven Eigenschaften aller Einzelwerkstoffe in einem Werkstoff.

Faserverbundwerkstoffe wie glasfaserverstärktes Glas, Faserzement, Stahlbeton und zahlreiche Faser-Kunststoff-Verbunde haben sich klar bewährt.

 Schichtverbundwerkstoffe finden häufig ihre verwendung in Verbundrohren und als Verbundplatten. Auch glasfaserverstärktes Aluminuium wird als Schicht-Verbundsstoff bezeichnet.

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