Grundwissen und Fachwissen im Bereich Metall-Technik
1 Okt
Bei dem Fertigungsverfahren Urformen wird ein Werkstück aus formlosen Stoff hergestellt. Hierbei wird die Erstform eines festen, geometrisch bestimmten Körpers hergestellt und ein Stoffzusammenhalt geschaffen.
Ausgangsstoffe zum Urformen können im flüssigen, plastisch/teigigen, körnig/pulvigen oder ionisierten Ausgangszustand verwendet werden.
Je nach Ausgangsstoff und somit auch dem Zustand des Stoffes finden andere Verfahren des Urformens zum Einsatz.
Für Stoffe im flüssigen Zustand kommen Fertigungsverfahren wie das Gießen oder Druckgießen verwendung.
Bei Gasförmigen Ausgangsstoffen wird das Metalldampfen eingesetzt.
Plastische Materialien werden durch Spritzgießen oder Extrusion verarbeitet. Bei Aluminium- und Magnesiumlegierungen ist das Thixoverfahren weit verbreitet. Es vereint die Vorzüge des Gießens und Schmiedens in einem Arbeitsgang.
Bei Stoffen mit körnigen oder pulverförmigen Ausgangszustand wird das Verfahren namens Sintern zur Verformung genutzt.
Für Ausgangsstoffe im ionisierten Zustand kommt die Galvanoplastik zum Einsatz.
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