Grundwissen und Fachwissen im Bereich Metall-Technik
8 Mai
Die Automatisierungsbranche entwickelt universell einsetzbare Roboter mit programmierbaren Steuerungen. Diese Industrieroboter automatisieren ständig wiederholende Abläufe. Die wesentlichen Baugruppen dieser Roboter setzen sich aus Manipulator, der Steuerung und einem Effektor zusammen.
Einmal programmiert führen die Industrie-Roboter Ihre Tätigkeit auf Wunsch 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche aus. Und das bei einer Punktwiederholgenauigkeit von ±0,1mm und Lasten bis über 1000 Kg.
In der Industrie werden diese Maschinen meist als Standartroboter von unterschiedlichen Roboter-Herstellern in unterschiedlichen Varianten bezogen und mit individuellen, anwendungsspezifischen Werkzeugen erweitert und letztendlich programmiert. Roboterausführungen mit 5 Achsen (5 Achs-Roboter) oder gar 6 Achsen (6-Achs-Roboter) können komplizierte Bewegungen schnell und präzise umsetzen.
Die Aufgabenbereiche der Industrieroboter sind daher breit gestaffelt. Meist werden Sie jedoch für Montagetätigkeiten, Lackierarbeiten, Fügearbeiten oder Trennarbeiten, und diverse Handlinganwendungen eingesetzt und können zu Robotersystemen erweitert werden.
Die Roboterhersteller und Roboter-Systemhäuser liefern meist eigene Steuerungen mit eigenen Spezifikationen und unterschiedlichen Leistungsumfängen. In der Regel werden die Industrieroboter auf die Kundenwünsche angepasst.
Roboter-Arten: Montageroboter, Bestückungsroboter, Entnahmeroboter, Schweißroboter, Schneidroboter, Messroboter, Lackierroboter, Schleifroboter, Palettierer, Stapelroboter, Verpacker, …
24 Mrz
Der Begriff Pneumatik umschreibt die Lehre von den Bewegungen und dem Verhalten von Luft. In der Automatisierungstechnik versteht man unter “Pneumatik” die Komprimierung der Luft mit einem Druckluft-Kompressor zur Steuerung von Ventilen und zum Betrieb von Zylindern und Druckluft-Motoren.
Die Drucklufterzeugung findet im Verdichter statt. Bei der Erzeugung von Druckluft wird die angesaugte Raumluft vorgefiltert im Verdichter “gepresst” und im Druckluft-Kühler oder Trockner von der restlichen Luftfeuchtigkeit befreit und in einen Druckluftbehälter geleitet.
Die Druckluftaufbereitung besteht im wesentlichen aus einem Luftfilter, einem Druckbegrenzungsventil, dem Hauptventil und einem Öler.
Die Pneumatische Steuerung arbeitet mit Wegeventilen, Sperrventilen, Stromventilen und Pneumatik-Zylindern sowie Pneumatikmotoren.
Die Funktion pneumatischer Anlagen wird mit Schaltplänen mit genormten Symbolen umschrieben.
Die Kombination der Pneumatik mit der Elektrotechnik wird als Elektropneumatik bezeichnet. Der wesentliche Vorteil heibei liegt im schnelleren Reaktionsvermögen der Ventile, vor allem bei langen Steuerleitungen. Elektropneumatische Anlagen können im Gegensatz zu den konventionellen Pneumatikanlagen nicht in einer explosionsgefährdeten Atmosphäre eingesetzt werden.
Pneumatik-Vorteile:
Pneumatik-Nachteile:
| M | D | M | D | F | S | S |
|---|---|---|---|---|---|---|
| « Mai | ||||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | ||
| 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 |
| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 |
| 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 |
| 27 | 28 | 29 | ||||