Das Tragen eines Gehörschutzes am Arbeitsplatz ist seit Februar 2006 ab einer Lärmpegel von 85 dB(A) vorgeschrieben. Ab 80 dB(A) sollte der Arbeitgeber einen geeigneten Gehörschutz zur Verfügung stellen. Diverse Gehörschutz und Ohrschutzvarianten sind auf auf dem Markt erhältlich. Allesamt haben Sie den Zweck das Gehör vor Beschädigungen durch Lärm zu schützen.

Nach einer Prüfnorm für den Arbeitsschutz werden Gehörschützer immer mit Angaben zu ihrem Dämmverhalten mittels der HML-Werte zugelassen. Teilweise ist auch ein ein SNR-Wert angegeben.

Gängig ist der altbewährte Kapselgehörschutz, sowie Ohrstöpsel aus Schaumstoff wie von Ohropax. Ebenso häufig sind wiederverwendbare Hörschützer aus Weichkunststoff , teilweise auch Wachsstöpsel oder Silkonstöpsel.

Kapselgehörschutz, Ohrstöpsel, Schaumstoff
 
Aufgrund der Tatsache das das Thema Gehörschutz immer wichtiger wird, geht der Trend immer mehr in Richtung “Individuell angefertigter Gehörschutz“, den sogenannten  Gehörschutz-Otoplastiken. Diese Gehörschutz-Maßanfertigungen werden meist aus Acryl oder speziellem Kunststoff hergestellt und sind langlebig. Hierbei sollte jedoch auf eine ausreichende Reinigung des Gehörschutzes geachtet werden.

Gehörschutz
 

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