Die spanende Werkzeugmaschine wurde zur Bearbeitung zylindrischer Flächen an Werkstücken entwickelt. Die meist runden Werkstücke rotieren um die eigene Achse und werden mit Drehmeißeln spanend bearbeitet, d.h. nicht das Werkzeug rotiert, sondern das Werkstück.

Die Drehmaschine, oder auch Drehbank ist eine Weiterentwicklung der Drechselbank. Drehmaschinen mit Computersteuerung oder auch NC-Steuerung bezeichnet man als CNC-Drehmaschine.

Die bekanteste Drehmaschine ist die Leitspindel- und Zugspindeldrehmaschine in waagerechter Bauform (Waagerechtdrehmaschine). Mit diesen manuell bedienten Drehbank können fast alle Drehverfahren angewandt werden. Zudem steht eine Vielzahl von Drehmaschinen-Erweiterungen zur Auswahl. Über die Zug- und Leitspindel kann der Vorschub manuell per Handrad oder maschinel per Hebel ausgeführt werden.

Dank Ihrer relativ kompakten Bauweise und einem angemessenen Preis-Leistungsverhältniss lassen sich Drehteile in Einzelfertigung und Kleinstserienfertigung produzieren. Für größere Serienfertigungen empfehlen sich Drehautomaten.

Die wesentlichen Baugruppen einer handelsüblichen Drehmaschine setzten sich aus 5. Baugruppen zusammen: 1. Maschinengestell, 2. Maschinenbett, 3. Arbeitsspindel(-Getriebe), 4. Werkzeugschlitten, und 5. dem Reitstock.

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