Metall - Technik - Werkzeug

Grundwissen und Fachwissen im Bereich Metall-Technik

Archiv für 18. Januar, 2009

CNC-Drehmaschine

Eine Drehmaschine mit programierbarer Steuerung (computerized numerical control) wird als CNC-Drehmaschine bezeichnet.

Sämtliche Bewegungs- und Arbeitsabläufe werden durch die CNC-Maschine automatisiert ausgeführt. Der Dreher übernimmt hier eine Aufgabe als CNC-Programmierer.

Der Aufbau einer CNC-Drehmaschine lässt sich in folgende Baugruppen einteilen:

  • Stützeinheit, Trageinheit
  • Antriebseinheit
  • Energieübertragung
  • Arbeitseinheit
  • Messeinheit, Steuereinheit, Regeleinheit
  • Arbeitssicherheit und Umweltschutz

CNC-Drehmaschinen werden von einem Hauptantriebsmotor angetrieben. Die Bewegungsenegrie wird über Getriebe und Riemen übertragen. Die hydraulische Spanvorrichtung fasst die Hauptspindel. An dieser sitzt das Spanfutter. Ein Winkelschrittgeber und dient der Steuerung. Ein Monitor und die CNC-Steuerung steht dem Maschinenbediener als Bedienpult zur Seite. Durch ein Sicherheitsschutzfenster Sind Werkzeugrevolver, Werkstuck und Spanfutter zu sehen. Die gesamte Technik sitzt im Elektrikschrank der CNC-Drehmaschine. Die komplette Werkzeugmaschine sitzt in einem Gehäuse - abgeschirmt von der Umwelt.

Die wesentlichen Vorteile von CNC-Maschinen:

  • Durch konstante optimale Bedingungen kann der Werkzeugverschleiß deutlich reduziert werden.
  • Abgesehen von eventuellen Werkzeugkorrekturen sind bei CNC-Maschinen keine manuellen Eingriffe nötig.
  • Sauberen Arbeitsumgebung und eine  Produktivitätssteigerung welche auch bei hohen Stückzahlen eine gleichbleibende Qualität ermöglicht.
  • Die konstanten Fertigungszeiten erleichtern die zeitliche Planbarkeit der Fertigung.
  • CNC-Maschinen können miteinander zu Fertigungssystemen verbunden werden und ermöglichen eine Mehrmaschinenbedienbarkeit.
  • Mittels der CNC-Technik können komplexe Werkstücke mit einer Vielfalt an Bearbeitungsmöglichkeiten hergestellt werden.
  • Eine Automation durch Roboter und Lader möglich
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  • Bei der herkömmlichen Fertigung erfolgt die Produkion in einzelnen Schritten direkt durch die Arbeiter an einzelnen Maschinen.

    Flexible Fertigungseinrichtungen hingegen entbinden den Menschen von der direkten Arbeit an der Produktion.

    Aufgaben wie das Bearbeiten, Steuern und Prüfen übernimmt ein Computer. Vernetzte Fertigungseinrichtungen ermöglichen einen schnellen Informationsaustausch.

    Die Facharbeiter übernehmen  bei der flexibel automatisierten Fertigung lediglich die Überwachung der Maschine.

     

    Die wesentlichen Unterschiede liegen im Informationsfluss der Betriebsbereiche und Maschinen, der Steuerung, dem Fertigungskonzept sowie dem Fertigungsablauf, aber auch dem Materialfluss wie auch der Prozessüberwachung.

     

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